Schlagwortarchiv für: Medizintechnik

Der Aufsichtsrat hat entschieden: Die Siemens AG wird sich aus dem Medizintechnikgeschäft zurückziehen, um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. 30 Prozent der Anteile, die Siemens an der Tochter Healthineers hält, sollen an die eigenen Aktionäre verkauft werden.

Ende Oktober eröffnete das Medizintechnologieunternehmen B. Braun in Melsungen eine neue Produktionsstätte. Im Rahmen des Standortsicherungsvertrages FIT2025 Plus wird B. Braun insgesamt 300 Mio. Euro in den Standort investieren.

Die Heraeus-Medizintechniksparte Medevio wird seit Oktober von Philipp Grothe geführt. Der neue Präsident übernahm die Position von Heiko Specht, der als Geschäftsführer Healthcare die Aktivitäten der Technologiegruppe Heraeus in den Gesundheitsmärkten verantwortet.

Auf der jährlichen National Regulatory Conference des Schweizer Medizintechnikverbandes trafen sich Mitte Oktober in Bern mehr als 450 Vertreter der Medtech-Branche. Sie diskutierten die aktuellen Entwicklungen, die die Branche vor etliche Herausforderungen stellen.

Im Oktober fanden beim Industrieverband SPECTARIS Vorstandswahlen statt, da die Amtszeit des bisherigen Vorsitzenden Dr. Bernhard Ohnesorge planmäßig zu Ende gegangen war. Neuer Vorsitzender ist nun André Schulte, seine Stellvertreter sind Maik Müller und Mirjam Rösch.

Der Prothesen-Spezialist Ottobock aus Duderstadt bereitet noch für 2025 den Gang an die Frankfurter Börse vor. Das Medizintechnikunternehmen aus Niedersachsen mit über 9.000 Beschäftigten an weltweit 45 Standorten strebt dabei eine Bewertung von rund 6 Mrd. Euro an.

Im Herbst wird Stefan Verheyden neuer CEO der Sanner GmbH in Bensheim. Bis dahin führt Heino Lennartz, Mitglied der Sanner-Geschäftsleitung, übergangsweise das Unternehmen. Der bisherige CEO, Dr. Johannis Willem van Vliet, wird Sanner verlassen.

Zum ersten Mal präsentierte sich die Medizintechnik-Branche auf der automatica/Laser World of Photonics 2025 in München mit dem MedtecLIVE Healthtech Pavilion. Er bildete die zentrale Plattform für Austausch und Vernetzung zwischen Medizintechnik und Automatisierun. Die Resonanz auf das Angebot bestätigte den Bedarf.

Die Brainlab SE stoppt den Börsengang und die Börsenzulassung erneut. Die Aktien des Medizintechnikunternehmens sollten ab 3. Juli an der Frankfurter Börse gehandelt werden.

Die Brainlab setzt ihre Börsenpläne um. Seit dieser Woche können die Aktien des Medizintechnikunternehmens gezeichnet werden. Dabei streben die Münchner eine Marktkapitalisierung von ca. 1,67 bis 2,09 Mrd. Euro an.

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